Ferienprogramm 2020-10-15T06:36:54+00:00

Ferienprogramm 2017 / 2018 / 2019 / 2020

Ferienprogramm 2017: Alles dreht sich um die Kartoffel

Rund um die Kartoffel drehte sich alles bei der Ferienaktion des Gartenbauvereins Gauting am 8. August. 17 Mädchen und Jungen erkundeten zunächst unter Leitung von Johanna Walser (vorne im Bild), was auf der Sonnenacker-Parzelle des Gartenbauvereins schon geerntet werden kann. Neben den leckeren Ackerknollen waren das vor allem Zucchini und Kürbisse, aber auch allerlei Küchenkräuter. Anschließend kochten die jungen Gärtnerinnen und Gärtner gemeinsam mit Johanna Walser, Traudl Gschwendtner und Elisabeth Proksch in der Küche von „Öko und fair“. Das selbstgekochte Menü bestand aus Kürbissuppe, Kartoffel- und Zucchinigratins mit frischen Salaten sowie Schupfnudeln mit Apfelmus zum Nachtisch.
Einhelliges Fazit: Frisch geerntet und selbst gekocht schmeckt es allen bestens.

Text und Foto: GBV/Riffert (OH)

Ferienprogramm 2018: Zauberbohnen und Apfelkuchen

Das Angebot des Gartenbauvereins Gauting im Rahmen des Ferienprogramms der Gemeinde hat eine lange und gute Tradition: Kinder ernten zuerst unter der Leitung von Johanna Walser Gemüse und Kräuter frisch vom Sonnenacker bei der Reismühle. Diesmal sind sie von Kartoffeln, die aussehen wie krumme Finger und von den „Zauberbohnen“ besonders beeindruckt. Deren Schoten sind dunkelblau. Wenn man sie später kocht, werden sie grün. Die neun Kinder im Alter zwischen fünf und zehn Jahren hören Walser, die auch Leiterin der Jugendgruppe „Unkrautjäger“ des Gartenbauvereins ist, aufmerksam zu. Schließlich sammeln sie, was der Sonnenacker hergibt: Karotten und Tomaten, Zwiebeln, Bohnen und Salat, vor allem aber Zucchini.

Dann gehen sie hinüber zu „Öko und Fair“, wo gekocht wird. Doch zunächst wird die Ernte gewaschen und kleingeschnipselt. Die Kleineren bekommen dabei Unterstützung von den größeren Kindern oder von Elisabeth Proksch, die Johanna Walser unterstützt. Die Zucchini werden mit Hilfe eines speziellen „Gemüsespitzers“ bearbeitet. Dadurch entstehen lange Gemüse-Fäden, die später den Spaghetti beigegeben werden. „Heute gibt es Nudeln mit Zucchini und selbstgemachte Tomatensoße, dazu verschiedene Salate. Als Nachtisch haben wir Apfelkuchen mit Streusel und Vanillesauce“, erklärt Johanna Walser. „Uns ist es wichtig, dass Kinder die Erfahrung machen, wie gut frisch geerntetes Gemüse schmeckt und dass sie wissen, wie gesund das ist.“ Nach drei Stunden Arbeit haben sich alle ihre Mahlzeit redlich verdient. Geschmeckt hat es jedenfalls.
Text und Foto: Gabriele Riffert/GBV

Ferienaktion 2019: Kinder lernen, wie man gesund und lecker kocht

Gauting. Ganz besondere kulinarische Leckereien gab es bei der Ferienaktion des Gartenbauvereins Gauting am 6. August. 13 Kinder und Jugendliche kamen zum „Sonnenacker“ an der Reismühler Straße, wo die Jugendgruppe des Gartenbauvereins einen Bifang bestellt. Dort gab es zunächst eine reiche Kartoffelernte. Unter der Leitung von Johanna Walser (hinten links) und Elisabeth Proksch (hinten rechts) sowie Sigrid Kaindl-Pohl wurde im Zentrum „Öko & Fair“ ein mehrgängiges vegetarisches Menü gekocht. Dabei produzierten die Teilnehmer Kartoffelbrei in vier verschiedenen Farben: beige, lila, grün und orange. Die Farben entstanden durch die Auswahl bestimmter Kartoffelsorten sowie durch die Beigabe von Gemüse. Dazu gab es Blattsalate, Taboulé-Salat, saisonale Sorten von buntem Ofengemüse und als Nachtisch zweierlei Waffeln mit selbstgemachtem Apfelmus. So lernten die Teilnehmer, wie man gesund und nachhaltig kochen und lecker essen kann. Kein Wunder, dass manche gar nicht mehr damit aufhören wollten. Text: GBV/Riffert

Ferienaktion 2020: Im Corona-Jahr eine Naturrallye

Gauting. Statt Ernten und Kochen bot der Gartenbauverein Gauting e. V. in diesem Jahr für Kinder ab acht Jahren eine dreieinhalbstündige Entdecker- und Spiele-Tour an. Vier Mädels und ein Bub trafen sich bei strahlendem Sonnenschein mit Jugendleiterin Johanna Walser und Manuela Kleinknecht am Sonnenacker bei den Unkrautjägern. Es wurden zwei Gruppen gebildet, die elf abwechslungsreiche Stationen „abarbeiten“ durften. Fragen wie „Welche Gemüsearten wachsen bei den Unkrautjägern?“, „Wie heißen die Bäume und deren Früchte?“ oder „Was wächst auf den Feldern und wozu wird es gebraucht?“ mussten schriftlich beantwortet werden, einige Blätter und Früchte erforderten zeichnerische Fähigkeiten.

Auch die Gautinger Geschichte bezüglich Karlseiche und Reismühle kam nicht zu kurz. Am Weiher hinter dem GSC-Gelände fanden sich verschiedene Schmetterlingsarten und Bienen zur Beobachtung. Im Wald wurde auf langen Baumstämmen balanciert und beim Adlerhorst sammelten die Kinder nach einer kleinen Brotzeit für ein Naturmemory Zapfen, Moos, Steine und andere Dinge aus der Natur.
Die Kinder waren sehr erfindungsreich und hatten viel Spaß beim Suchen und Entdecken. Aber auch die schönste Zeit geht vorbei. Deshalb musste der Rückweg durch ein Dickicht zum Waldrand, über die Würmbrücke und einen Trampelpfad  zurück  zum  Sonnenacker gesucht werden. Die Auswertung ergab, dass beide Gruppen die volle Punktezahl  erreicht hatten.
Text und Fotos: Manuela Kleinknecht