An der diesjährigen Vereinslehrfahrt des Gartenbauvereins Gauting e.V. nahmen trotz sehr hoher Temperaturen 32 Mitglieder und Freunde teil. Die Fahrt führte in die Bischofs- und Universitätsstadt Eichstätt. Die Führung begann am Domplatz. Vorbei am bischöflichen Palais, der Schutzengelkirche mit 567 Engeldarstellungen als Figuren oder auf Bildern, kam die Gruppe zur ehemaligen fürstbischöflichen Sommerresidenz, dem heutigen Sitz der Universitätsverwaltung in den Hofgarten.
Der barocke Garten entstand ab 1735 und hat heute nach Umgestaltung in einen englischen Garten die Funktion eines Botanischen Gartens mit rund 180 Bäumen und Sträuchern mit mehr als 50 Arten. Fünf Brunnen sorgten für etwas Erfrischung. Über die Straße ging es zu einem ehemaligen Klostergelände in den Kapuzinergarten: ein Urban Gardening Projekt für die Eichstätter Bürger, die den universitätseigenen Garten nach Prinzipien der Permakultur pflegen und bewirtschaften. Zugleich führt dort eine Studentin einen Versuch durch, der Fischzucht mit Pflanzenanbau kombiniert (Aquaponik). Über den Friedhof ging es weiter zum Informationszentrum Naturpark Altmühltal, das in der ehemaligen Klosterkirche Notre Dame de Sacre Coeur untergebracht ist. Dahinter verbirgt sich der Biotopgarten, auch Garten der Sinne, mit mehr als 40 typischen Pflanzen des Naturparks Altmühltal zum Anschauen, Fühlen, Riechen und Schmecken.
Nach der Stärkung im Traditionswirtshaus Krone folgte eine weitere sehr gute Führung im und um den Dom. Dabei erfuhr die Gruppe viel über die Eichstätter Geschichte.
Nach einer kurzen Fahrt nach Kipfenberg gab es vor der Heimfahrt Kaffee, Kuchen, Eis oder einen kleinen Spaziergang durch den beschaulichen Ort.
Die Teilnehmer waren trotz der enormen Hitze sehr zufrieden mit der gut organisierten Exkursion.
Text und Fotos: Manuela Kleinknecht






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