Den diesjährigen Beeren- und Ziersträucherschnittkurs durfte der GBV im Garten von Monika Klodt abhalten, wozu sich neben den Referenten zwölf weitere Interessenten einfanden, diesmal allesamt Mitglieder des GBV. Das Wetter war durchwachsen. Am Anfang des Kurses zeigt Peter Kleinknecht, begleitet von einem kurzen Schauer, das richtige Werkzeug und erklärt dessen Handhabung. Besonders wichtig ist das Desinfizieren, damit keine Krankheiten von Pflanze zu Pflanze übertragen werden.

Nach der Theorie teilten sich die Gartenfreunde je nach Interesse in eine Beeren-Gruppe und eine Ziersträucher-Gruppe auf. Bei Johanna Walsers Ausführungen und praktischen Beispielen ging es vor allem um die schwarze Johannisbeere und die Jostabeere. Alle Beerensträucher brauchen ausreichend Platz und lieben die Sonne, dann danken sie es mit süßen Früchten. Geschnitten werden diese Sträucher grundsätzlich gleich. Das Ziel sind sechs bis acht Äste, die locker stehen sollten, damit Licht in den Busch kommt und neue Triebe von unten hochwachsen können. So können nach der Ernte ein oder zwei alte Äste entfernt werden und durch die kräftigen jungen Zweige ist im nächsten Jahr eine neue gute Ernte wahrscheinlich.

Bei den Ziersträuchern standen Forsythie, Flieder, Bauernjasmin, Schmetterlingsstrauch und Schneeball im Zentrum des Interesses, die wegen ihrer unterschiedlichen Blühzeiten und Wuchseigenschaften jeweils individuell behandelt werden müssen. Konkrete Fragen der Teilnehmerinnen konnten am lebenden Objekt meist anschaulich geklärt werden.

Zur Abrundung gab es wohlschmeckende Obstkuchen der Hausherrin, die sich damit auch gleich als hervorragende Bäckerin outete. Da kommen wir gerne einmal wieder.

Text: Manuela Kleinknecht und Johanna Walser

Fotos: Manuela Kleinknecht und Manfred Kainz