Zu einem biografischen Gartenworkshop mit Sigrid Kaind-Pohl trafen sich am Samstag, 18. April, elf Gautinger verschiedener Altersgruppen im kleinen Saal des Walter-Hildmann-Hauses der evangelischen Christuskirche. Zunächst erzählten die Teilnehmenden, welche Gartenerinnerungen aus der Kindheit sie noch besonders intensiv vor Augen haben. Eine spannende Runde, denn diese Erinnerungen waren sehr verschieden: vom Bauernhof, aus dem „Gebrauchsgarten“, dem Hinterhofgarten einer freien Autowerkstatt, dem großen Parkgelände der Vorfahren und andere mehr. Während einige Teilnehmer seit Generationen denselben Garten bewirtschaften, haben andere schon mehrere Gärten durchgearbeitet. Einigkeit bestand darin, dass Gärten nicht „perfekt“ aussehen müssen, sondern dass man sich gerne darin aufhalten möchte. Dann passen sie auch genau zum jeweiligen Lebensabschnitt.
Abschließend ging es um persönliche Fragen wie: Was gibt mir im Leben Halt wie eine Wurzel? Was ist die Gießkanne für meine Seele? Was möchte ich in nächster Zeit in meinem Lebensgarten anpflanzen? Auch hier teilten die Anwesenden Impulse miteinander. Gartenbauvereinsvorsitzende Manuela Kleinknecht dankte Sigrid Kaindl-Pohl für den gelungenen Nachmittag. (rif)
Zu den Fotos:
Sigrid Kaindl-Pohl ist Mitglied im Gartenbauverein Gauting, auch auch Theologin und Coach. Sie ist vorne im Bild zu sehen, direkt hinter der Gießkanne.

Die Anwesenden waren von diesem neuen Veranstaltungsformat sehr angetan. Fotos: Riffert

Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.